Das Mülheimer Kegelzentrum an der Moritzstr. 45a

 

 

    8 Scheren-Bahnen unter einem Dach !

 

 

 

 

    4 Holz-Scherenbahnen im Erdgeschoß  und

 

 

 

 

 

    4 Kunststoff-Scherenbahnen im Obergeschoß

 

 

 

 

Der große Stolz unseres Vereinesi st die vereinseigenen Kegelhalle in Mülheim-Styrum, zuerst mit  4 Holz-Bahnen und einer Gaststätte , erbaut im Jahre 1972/1973, und  der Aufstockung zu einem wahren Kegelzentrum mit 8 Bahnen inklusive Umkleidekabinen, Duschen und Büroraum in den Jahren von 1998-2000.

Durch die acht Bahnen stehen fast unbegrenzte Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung, wobei man die seltene Chance hat, zu entscheiden, ob man sich im "Holz-" oder im "Kunststoffbereich" verbessern möchte

 

Die Mülheimer Clubs haben an folgenden Tagen ihre Trainingszeiten:

Montags von 17.30 bis 22.00 Uhr:      KSC 71 Saarn

Dienstags von 16.00 bis 20.00 Uhr:    RW 59 Mülheim

Dienstags von 17.00 bis 19.00 Uhr:    Jugendtraining
Mittwochs von 14.00 bis 22.00 Uhr:    BW 61 Mülheim

Samstags von 10.00 bis 14.00 Uhr:    Offen für alle Clubs

 

Wir freuen uns auch über Gäste, egal ob erfahrene "alte Hasen" oder neugierige Neulinge. Einfach Kontakt aufnehmen!

 

Wie kommt man zum Kegelzentrum? So!

Es war ein langer und oft beschwerlicher Weg dahin!

Der Vorstand unter Federführung unseres leider zu früh verstorbenen Heinz Ries beschloß auf Erbpachtbasis ein Grundstück von dem damaligen Fußball-Regional-Ligisten 1. FC Styrum zu kaufen. Der Gedanke, eine Abteilung „Sportkegeln“ in diesem Verein zu werden, wurde schnellstens wieder verworfen. Mit großer Eigenleistung (gesamter Rohbaukomplex ohne Kegelbahnen) wurde bis zum Frühjahr 1973 die heutige Kegelhalle errichtet.

Leider wurde durch den Konkurs des inzwischen in 1. FC Mülheim umbenannten das gesamte Gebäude in die Pleite mit hineingerissen. Die Überschreibung der Kegelhalle auf die Sportkegelgemeinschaft war durch die Schnelle des Niedergangs des 1. FC leider nicht mehr zustande gekommen.

Dadurch, das im Jahre 1977 bei der Versteigerung des gesamten Objektes durch den damaligen Geschäftsführer der Kegelhalle Max Plexnis ein Stillhalteabkommen mit der Ritter-Brauerei in Dortmund und mit der Firma Emil Hütter zustande gekommen war, hatte die SKG eine Möglichkeit zum verhältnismäßig günstigen Wiederkauf der Kegelhalle, jedoch ohne die Gaststätte „Kegelstübchen“ erhalten.

Im Jahre 1985 konnte dann endgültig die Überschreibung auf die SKG Mülheim vorgenommen werden, so daß der Verein nun wirklich Eigentümer einer 4-Bahnen-Kegelhalle wurde.

Im Jahre 1990 wurde das laufende Darlehn getilgt. In gleichen Jahr wurde die gesamte Anlage von außen und innen einschließlich der Kegelbahnen überwiegend in Eigenleistung generalüberholt.

Nach der Tilgung des Darlehns im Jahre 1990 fragte das Mülheimer Sport und Bäderamt an, ob wir in der nächsten Zeit vor hätten, unsere Vereinsanlage aus-, um- oder neu zu bauen.

Der 1. Vorsitzende Klaus Zwick stellte dem Vorstand die Frage, ob die Sportkeglergemeinschaft sich nicht für einen Ausbau der Kegelhalle interessieren wollte. Dem Verein fehlten Umkleideräume, ein Büroraum, Duschen und für überörtliche Meisterschaften eine 8 Bahnenanlage.

Klaus Zwick übernahm die Planung und begann Gespräche mit allen städtischen und politischen Gremien der Stadt zu führen, zwecks möglicher Gestaltung eines Neubaus.

Erster Kontakt war der damalige Amtsleiter des Sport- und Bäderamtes, Herr Moseler, der all seine
„Amtshilfe“ zusagte, welche auch in der gesamten Planungs- und Bauphase eingehalten wurde.

Was anfangs so leicht aussah, entwickelte im Laufe der Zeit immer mehr Probleme. Kein Vorhaben im Bezug auf den Neubau ging reibungslos über die Bühne. Alle Anträge mussten mehrmals verworfen und neugestellt werden. Der Kauf des Grundstücks zog sich durch erhobene Einsprüche hin. Zeitgleich wurden die Anträge an das Landes NRW gestellt.

Am 28.03.1998 erhielten der Verein endlich, nach 7 Jahren Antragszeit, die Baugenehmigung und die Bewilligung der Gelder des Landes NRW sowie der Stadt Mülheim an der Ruhr.

Am 04.06.1998 startete der Baubeginn und die ersten Bagger rollten für den Aushub an.

Nun ging alles zügig voran und bis Ende des Jahres 1998 war der Rohbau einschließlich der Dacharbeiten fertiggestellt.

Von nun an war Eigenleistung gefragt. Alle nun folgenden Gewerke, bis auf die Estricharbeiten im Erdgeschoss und die Montage der Kegelbahnen durch Klaus Irle, wurden in 6293 freiwilligen Arbeitsstunden erbracht.

Dabei sollen diejenigen genannt werden, ohne deren unzählige Arbeitsstunden unser Kegelzentrum nicht stehen würde:

Klaus Zwick – Leo Jacobs – Willi Beckmann – Willi Wübbeling – Uwe Haack – Henry Hentschel -- Dieter Gessler – Ditmar Kröber – Dirk Trawka – Klaus Flehmig – Karl Heinz Gabel – Peter Goldenberg – Dieter Hegewald – Jürgen Ölschläger – Hans Peter Strack – Wolfgang Prenger – Henry Hentschel - Sebastian Sickelmann -- Herbert Alexa.

Am 16.07.2000 wurde der Neubau fertiggestellt und am 29.08.2000 mit Gästen aus allen beteiligten Gremien wie Stadt, Sport und Verein eingeweiht.

Diese Darstellung ist nur ein Auszug aus der Planungs- und Baugeschichte. Die gesamte Bauchronik  liest sich über 30 Seiten und würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen.

Im Jahre 1999 wurde dem Verein das Kegelstübchen zum Kauf angeboten. Der damalige Eigentümer erkrankte und seine Nachkommen hatten kein Interesse an der Immobilie. Trotz der Baumaßnahme, die noch in vollem Gange war, entschloss sich der Verein, die Gastwirtschaft zu kaufen.

Nach der Einweihung der Kegelanlage wurde beschlossen, den Namen „Kegelstübchen“ nun eher paassend in „Mülheimer Kegelzentrum“ umzuwandeln.

Im Jahre 2002 wurde der gesamte Gaststätten und der Kegelbahnbereich Bahn 1 bis 4 in Eigenleistung komplett renoviert.

Klaus Zwick ( überarbeitet von Bernd Loske unfd Henry Hentschel )